Akutstationäre Pflege

Berufsgruppen

  • iKrankenhausärzte
  • iHausärzte
  • iKonsiliarärzte
  • iTherapeuten 
  • iSozialarbeiter
  • iSpirituelle/psychosozi. Betreuung
  • iHauswirtschaft patientennah
  • iHauswirtschaft patientenfern
  • iTransportdienste für Patienten
  • iDiagnostische Assistenzberufe
  • iKonsilpflege
  • iAmts- und Betreuungsgerichtsbarkeit 
  • iHeil- und Hilfsmittelversorger
  • iApotheken
  • iHygieniker
  • iLeistungsträger
  • iKoordinatoren
  • iPsychologen
  • iAkteure im Quartier
  • iPatientenverwaltung im Krankenhaus
  • iQualitätsmanagement
  • iEthikkomitee
  • iAusbildungsstätten, Hochschulen
  • iStationssekretärin, MFA

Akutstationäre Pflege

Prozessmodell

Übergeordnete Erwartungen:

  • Erwartungen an andere Berufsgruppen müssen auch durch die professionelle Pflege erfüllt werden
  • (formale) Grenzen der eigenen Berufsgruppe müssen bekannt sein
  • Berufsgruppenüberbergreifende Entwicklungspotentiale müssen erkannt werden
  • Bereitschaft zur kollegialen Beratung muss vorhanden sein
  • Qualitativ hochwertige Dokumentation
  • Einfordern von nicht eingehaltenen Absprachen (Bringschuld der anderen) 
  • Wissen um aktuelle Standards, Leitlinien und Instrumente (evidenzbasiert) 
  • Berufsgruppenübergreifende Entwicklungspotentiale erkennen 
  • Pflege steuert den Behandlungsprozess:
    • Bewusste Übernahme der Rolle
    • Rolle wird den Kooperationspartnern gegenüber vertreten 
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Kooperation:
    • Wertschätzung anderer
    • Wissen um die eigenen (formalen) Grenzen
    • Reflexionsfähigkeit 

Erreichbarkeit, Kooperationsbereit auf Augenhöhe, klare Aufgabenteilung, situationsadaptierte Rollenübernahme, verfügen über aktuelles Fachwissen, aktuelle und situationsrelevante Informationen werden weitergegeben, Bereitschaft zur interdisziplinären Kommunikation, Übernahme von Verantwortung, können Maßnahmen priorisieren, patientenwille wird berücksichtigt/respektiert 

  • iKrankenhausärzte
  • igesetzliche Betreuer, Richter
  • iPsychologen

s. Erwartungen Notfall-Assessment, Bringschuld gegenüber der Pflege, Nachhaltig, präventiv und mit Blick auf den Patienten, Kollegial-professioneller Austausch

  • iKrankenhausärzte
  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • igesetzliche Betreuer, Richter
  • iKoordinatoren
  • iPsychologen

Zeitnah, Vollständig, Eigeninitiativ (Bringschuld)

  • iKrankenhausärzte
  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • iKoordinatoren
  • iPsychologen
  • Ziele SMART oder RUMBA setzen
  • Kompetenzorientierte intraprofessionelle Delegation
    → qualifikationsadaptierte Rollenübernahme
  • Pflegeplanung muss von der professionellen Pflege durchgeführt werden 
     

Anerkennung der jeweiligen Fachlichkeit, emanzipatives Miteinander, gezielt, strukturierter Informationsaustausch, bspw. Fallbesprechungen, Visiten, Partnerschaftlicher Entscheidungsfindungsprozess, setzen gemeinsamer bedarfsorientierter Ziele für und mit dem Patienten, Anerkennung/Berücksichtigung des Patientenwillen

  • iKrankenhausärzte
  • iPsychologen

s. Erwartungen an die gemeinsame medizinisch-pflegerische Planung, Anerkennung der Steuerungsrolle von Pflege für die Patientenversorgung, Bereitschaft zu interdisziplinärem Austausch und Abstimmung

  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iSpirituelle und psychosoziale Betreuung
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • igesetzliche Betreuer, Richter
  • iKoordinatoren

muss bei der Planung von Anfang an mitgedacht werden

  • iKrankenhausärzte
  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • iKoordinatoren
  • iPsychologen

Berücksichtigung des Patientenwillen, Perspektive der Anderen (Patienten, Berufsgruppe) einnehmen und akzeptieren, klar und präzise dokumentieren, Entscheidungen nachvollziehbar formulieren und auffindbar ablegen, schnelle Entscheidung, ethische Reflexionskompetenz

  • iKrankenhausärzte
  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • igesetzliche Betreuer, Richter
  • iPsychologen
  • iEthikkomitee
  • Bereitschaft zur sektorenübergreifenden Arbeit (erweiterte Pflege, home treatment …)
  • Bereitschaft zur Wissensweitergabe (an Patienten, Angehörige, Kooperationspartner, in der Pflege)
  • Nicht nur körper- und verrichtungsorientiert denken
  • Einfordern von Unterstützung (intra- und interprofessionell) bei Bedarf
  • Nachhaltige und qualitativ hochwertige Umsetzung
    • adressatengerecht

Situationsangepasste Therapietreue, Verlässlichkeit, regelmäßiger kollegialer Austausch (Visiten …), Patientenorientiert, bedarfsangepass

  • iKrankenhausärzte
  • iPsychologen

s. gemeinsame medizinisch-pflegerische Behandlung, strukturierte Kommunikation, vertiefende Information zu neuen spezialisierten therapeutischen Methoden und Techniken, gemeinsame Anleitung, Schulung und Beratung von Patienten und An-/Zugehörigen

  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iSpirituelle und psychosoziale Betreuung
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • igesetzliche Betreuer, Richter
  • iKoordinatoren

Verlässlichkeit, Rückmeldung bei Abweichungen (Bring-schuld), kennen und Anwenden der relevanten Standards, kennen der Ablauforganisation, Wissen um die Grenzen der eigenen Rolle

  • iHauswirtschaft patientennah
  • iTransportdienste für Patienten
  • iStationssekretärin, MFA
  • Kritische Reflexion und Weiterentwicklung des Behandlungsprozesses
  • Bereitschaft, sich mit neuem (evidenzbasierten) Wissen auseinanderzusetzen

Anerkennung der jeweiligen Fachlichkeit, Verständigung über individuumsbezogene Beurteilungskriterien

  • iKrankenhausärzte
  • iPsychologen

s. gemeinsame medizinisch-pflegerische Evaluation

  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • iKoordinatoren

Regelmäßig, strukturiert, Reflexionsbereitschaft, No-blame-culture, Transparenz

  • iKrankenhausärzte
  • iTherapeuten
  • iSozialarbeiter
  • iFachexperten
  • iKonsilpflege
  • iKoordinatoren
  • iPsychologen